Projekt-Changes

Projekte sind häufig Veränderungen unterworfen, deren Ursachen vielfältig sind. Solche Projekt-Changes müssen als Projektrealität akzeptiert und gemanagt werden.

Für umfangreiche Projekt-Changes ist es erforderlich, zeitnah eine Auswirkungs-Analyse zu erstellen und sowohl die harten als auch die weichen Faktoren zu identifizieren. Changes wirken auf das gesamte Projektteam mit Folgen wie Unterbrechungen der laufenden Arbeiten, Mehraufwänden in der Koordinierung, Änderungen in Prozessen und Abläufen, Änderungen der Verantwortlichkeiten, der Zuordnung von Tasks, etc.

Beispiele für harte Wirk-Faktoren:
– Änderung an Zielen des Projekts
– Änderungen am Projekt-Scope
– Änderungen an verfügbaren Ressourcen
– Änderungen an wichtigen Planungs-, Steuerungs-und Controlling-Parametern.

Weiche Wirk-Faktoren sind häufig:
– Veränderungen in der Team-Struktur
– notwendig werdende Skill-Anpassungen mit der Folge ggf. weiteren Schulungsbedarfs
– Mehrbelastungen im Team mit negativer Auswirkung auf die Arbeitsqualität und das Arbeitsklima im Projekt
– Motivations-Einbrüche.

Veränderungen im Projekt können zu Konflikten im Projekt-Team führen. Als Worst-Case droht dem Projekt eine Krise. Wenn Konflikte bzw. Krisen nicht rechtzeitig erkannt werden und gegen gesteuert wird, ist das Projekt oft nicht mehr zu retten und es ist mit Projektabbruch zu rechnen.

Werden Projekt-Changes hingegen als Normalfall betrachtet und in der Projektorganisation hinreichend berücksichtigt, können Changes als „business as usual“ operational behandelt werden.

Mit einem Projekt-begleitenden Einsatz ist der Coaching-Prozess auf Projekt-Changes gut vorbereitet, weil durch fortlaufende Aktivitäten während der Projekt-Durchführungsphase im Team und mit dem Team schnell auf Veränderungen reagiert werden kann. Dazu steht der Projekt-Team-Coach dem PM und dem gesamten Team beratend zur Seite.